Bestattung ist sicherlich ein schwieriges Thema, doch auch damit sollte man sich noch zu lebzeiten beschäftigen. Viele Bestattungsformen wie Feuerbestattungen oder Seebestattungen benötigen noch zu Lebzeiten eine Einwilligung des Verstorbenen. Gerade deshalb sollte man unbedingt noch zu Lebzeiten eine Bestattungsvorsorge durchführen. Dabei kann man neben der Bestattungsart auch den Wunschfriedhof auswählen oder gar einen Vorsorgevertrag abschließen, um die Angehörigen nicht mit Kosten zu belasten. Viele Bestatter wie Goldberg Bestattungen Berlin oder Aabach Bestattung Berlin beraten Sie gern bei der Bestattungsvorsorge.
Wenn von einer Feuerbestattung gesprochen wird, ist dies eine Verbrennung eines Leichnams. Man sagt auch Veraschung einer Leiche dazu. Die Verbrennung eines Körpers wird bei uns in Deutschland in einem Krematorium vorgenommen. Die Überreste des Leichnams werden dann in einer Urne Bestattet. In vielen Ländern gehört die Verbrennung des Körpers eines Verstorbenen zur Kultur, und ist daher auch heute noch sehr gebräuchlich. Entweder wird dort die Asche eines Verstorbenen nach seiner Verbrennung in der Gegen verstreut oder sie wird aufbewahrt.Um die Asche des Verstorbenen aufbewahren zu können, wurde diese in speziellen Urnen oder auch schon mal in einfachen Vasen oder Tonkrügen umgekippt.
Die Feuerbestattung nimmt immer mehr zu. Das liegt vor allem daran, das eine Feuerbestattung um etliches Günstiger ausfällt als eine Erdbestattung. Andererseits liegt es aber auch daran, das viele Menschen zu ihren Lebzeiten sich nicht mit dem Gedanken anfreunden können, nach ihrem Ableben von Maden und anderen Würmern durchbohrt zu werden. Viele wählen daher auch aus diesem Grunde eine Feuerbestattung.
Natürlich spielen auch andere Faktoren eine Rolle, wie zum Beispiel der Hygienische Aspekt. Eine Feuerbestattung wird als Sauberer ausgewiesen als eine Erdbestattung, da eine Verbrennung den Boden weniger belastet, als eine Erdbestattung. Auch wenn zum Beispiel ein Verstorbener an einer Besonderen Krankheit litt, sind Feuerbestattungen am besten. Wenn die Krematorien gestreng nach Vorschrift arbeiten sind bei Verbrennungen die Schadstoffbelastungen für die Luft weit aus geringer als die Schadstoffbelastung für den Boden bei einer Erdbestattung. Für die Feuerbestattung gibt es in Deutschland natürlich Regelungen. Für eine Feuerbestattung bedarf es bestimmte Genehmigung.
So müssen zum Beispiel die Identität des Verstorbenen sowie die Todesursache zweifelsfrei übereinstimmen. Ist eine Leiche erst einmal Verbrannt worden, können spätere Untersuchungen nicht mehr durchgeführt werden. Vor jeder Verbrennung werden die Leichen nochmals von einem zweiten Amtsarzt oder Rechtsmediziner genau Untersucht, um auch alle Auflagen somit erfüllen zu können. Diese zweite Leichenschau muss innerhalb von zwei Tagen nach eintreten des Todes erfolgt sein. Bevor eine Verbrennung im Krematorium erfolgt, wird noch einmal der Tote im Sarg geprüft, um Verwechslungen Ausschließen zu können. Der Tote wird samt Sarg verbrannt. Damit die Angehörigen am Ende auch die richtige Urne für die Beisetzung erhalten, und Verwechslungen somit ausgeschlossen werden können, bekommt jeder Leichnam einen Schamottestein mit einer eigenen Nummer.